mdgio - Music to die by (PT 1)

by mdgio

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Als "physische" Ausgabe für 2,20 Euro + ggf. Porto: 1,45 € / Deutschland, sonst 3,45 € (Großbrief).

Nachfolgend die Anmerkungen zu den Stücken. Die vollen 19 Seiten des Fanzins (ohne "e"!) gibt es dann bein runter laden.

Penice in Veril

Im Herbst 2015 wollte meine Freundin mit ihren Kindern einen Urlaubsausflug nach Barcelona machen. Nachdem mit drei verschiedenen Kreditkarten von drei verschiedenen Personen keine Buchung möglich war, dachte sie sich: „Fuck it! Wir fliegen nach Venedig!“.
Venedig. Da hatte ich mal Verwandte. Hatte ich da noch Verwandte? Meine Mutter hatte sieben Geschwister, die sich von der südlichsten Spitze von Südtirol über West-Europa verteilten. Ein halbes Jahr vorher lamentierte sie, dass jetzt doch endlich mal Schluss sein müsste. Schluss mit dem Sterben. Die anderthalb Jahre vorher waren eine Schwester, ein Bruder, eine Nichte, ein Neffe und wahrscheinlich auch noch die Eine oder der Andere aus dem Umkreis der Familie gestorben. Ich überblickte das nicht. Weil ich keinen direkten und in der Vergangenheit nur punktuellen Kontakt … und auch nur mit Einzelnen hatte. Meine Mutter überblickte das aber schon. Also sprach ich sie an. „Habe ich noch Verwandte in Venedig?“.
Tatsächlich hatte ich noch eine Tante in Venedig. Und tatsächlich hatte meine Mutter ihre Schwester gerade erst bei einer Zusammenkunft getroffen und war schon dabei die dort entstandenen Fotos für mich zusammen zu stellen. Diesmal war die Zusammenkunft aber keine Beerdigung, sondern eine Hochzeit. Die Hochzeit einer meiner Cousinen. Ich hatte noch ein etwa 40 Jahre altes Foto. Meine Cousine und ich in Kurtatsch, dem Geburtsort aller familiären Mütter, Väter, Tanten und Onkel.
Venedig! Eine fremde Stadt. Wie bewegt man sich dort? Folgt man den Lemmingen? Oder läuft man ziellos abseits der Wege? Und so erschuf ich ein Ziel.
„Findet diese Frau“! Ich hatte ein Foto meiner Tante reproduziert. „Übergebt dieser Frau diese Bilder!“. Das etwa 40 Jahre alte Bild von meiner Cousine als Kontrast zu den Hochzeitsfotos und ein aktuelles Bild von mir.
„Wenn meine Tante nicht da ist, schmeißt den Umschlag mit den Bildern in den Briefkasten. Sollte kein Briefkasten vorhanden sein, schickt den Umschlag mit der Post. Nehmt ihr den Auftrag an?“.
Ich wusste natürlich, dass die elf jährige Tochter meiner Freundin solche Detektiv-Geschichten mochte. Also war das ein Ansporn. Und auf diesem Weg eine Möglichkeit eine Stadt zu entdecken.
Präventiv rief ich meine Tante aber an, um sie darauf vorzubereiten. 42 Jahre nachdem wir uns das letzte und einzige Mal gesehen hatten, wie sie feststellte.
„Es wird nichts schlimmes passieren. Es ist kein Aufwand erforderlich. Es werden lediglich zwei Fotos übergeben.“
Meine Tante erwiderte, meine Freundin solle sie anrufen, wenn sie mit ihrer Familie in Venedig angekommen sei. Und dann nahm das Schicksal seinen Lauf. Alle verstanden sich offensichtlich!
Meine Freundin hatte versucht, Karten für die Oper zu reservieren. Mozart. Zauberflöte. Ausverkauft! Meine Tante hatte bereits eine Karte. Genau für jenen Abend. Und dann machte sie vor Ort doch noch die letzten drei Plätze klar. Erst im fünften Rang. Und nach der Pause auf nicht besetzten Plätzen in der fünften Reihe.
Als meine Freundin wieder in Hamburg war, wollte sie als Geste der Dankbarkeit meiner Tante etwas zukommen lassen. Und sie dachte dabei an eine Klappkarte, aus der beim ausklappen ein plastisches Papiergebilde entsteht. Solche Karten hatten wir im vergangenen Jahr oft auf Märkten gesehen. Doch es gab keine konkrete Anlaufstelle. Wir waren mehr als eine Hand voll Touristen-Shops abgelaufen, die allen möglichen Mist an die vorbei schlendernden Trottel verhökerten. Aber keine Klapp-Karten!
„Ja, da war mal jemand hier. Aber wir wussten nicht, wie wir das präsentieren sollten“.
Nach etlichen Kontakt-Bemühungen wurden wir dann an ein bestimmtes Museum verwiesen. Das bot aber nur eine limitierte Auswahl an. Eine Auswahl, die eigentlich gar nicht in Betracht kam. Obwohl … da war eine Karte mit einem … Theater. Diese Karte verzierten wir mit zwei kleinen Fotos mit weißem Büttenrand … Fotos aus dem Theater in Venedig … um sie zu personifizieren. Und bevor die Karte an meine Tante verschickt wurde, filmte meine Freundin sie noch im Garten vor blühenden Landschaften. Auf einem mit bunten Herbstblättern verziertem Gestell, welches die Karte fast frei schweben lies. Ein Gestell, welches auf einem alten Plattenspieler befestigt war, bei dem auch noch die ruhigen 16 Umdrehungen pro Minute möglich waren und auf dem normaler Weise alte 50er Jahre Singles wie „Komm ein bisschen mit nach Italien“ liefen.
Rund um diesen spontanen Urlaub hatten wir uns Diverses über Venedig angesehen. Dokumentationen, Filme … und natürlich noch mal „Wenn die Gondeln Trauer tragen“. Und während ich die Drehungen der Karte verfolgte, verdichtete sich die Stimmung in mir. MEINE Vorstellung von Venedig. Ich ging in meine Wohnung und sprach den Ablauf eines Stückes, welches dann „Penice in Veril“ werden sollte, mit all seinen ungeraden Rhythmen und Wechseln eins zu eins in Echtzeit in mein Aufnahmegerät. Und einige Tage später begann ich damit, es dann aufzunehmen. Das einzige „Rock“-Instrument ist ein Bass. Aber der wird gestrichen.
Im Herbst 2015 flogen meine Freundin und ihre Kinder also nach Venedig. Sie wissen jetzt nicht nur mehr als ich über Venedig, sondern auch mehr als ich über meine Familie.

Dieses (G) Lied

Am 12. November 2015 war ich bei einem Konzert der Aeronauten. Keine ganz freiwillige Wahl. Ich wurde angesprochen, ob ich nicht etwas mit ihnen in meiner Radiosendung machen wolle. Ich antwortete erst, dass ich in den letzten zwanzig Jahren plus nie einen Bezug zu ihnen gefunden hättet. Außer vielleicht zu ihrer „Freundin“. Aber nachdem ich auf der Fährte von Mundraub.org nach Walnussbäumen in Hamburg suchte, die dann aber doch nur Haselnussbäume waren und ich dabei vor mich hin sinnierte, dachte ich mir: … warum eigentlich nicht!?
Vor dem Konzert lief ausschließlich Bernd Begemann, Tocotronic und was man sonst noch so in die Hamburger Schu … blade packte. Während des Konzertes meinte jemand zu mir, Guz, der Sänger der Aeronauten würde doch richtig gute Texte machen. Da stand ich gerade neben Carsten Friedrichs und dachte mir: Nein, wirklich gute Texte macht der hier! Das habe ich Carsten Friedrichs aber nicht gesagt. Muss man vielleicht auch nicht mehr, wenn man sich über 20 Jahre kennt und wertschätzt.
Nach dem Konzert unterhielt ich mich mit DJ Patex darüber, dass ihr Bandkollege, Knarf Rellöm, Möller Frank, wie auch an diesem Abend, als er als Gast auf die Bühne gebeten wurde, immer nur Sun Ra's „Space is the place“ zitieren würde. „Und das wird er vermutlich auch noch die nächsten zehn Jahren machen“, erwiderte sie.
Als ich mich in der darauf folgenden Nacht zur Ruhe betten wollte … das Licht war schon aus … ging mir plötzlich dieses Lied, dieser Text, diese Melodie durch den Kopf. Lieber wäre mir natürlich noch mehr Alkohol durch den Kopf gegangen. Also Licht wieder an, Aufnahmegerät an und die Idee festgehalten.

„Für was, für wen habe ich heute dieses Lied geschrieben?
Für was, für wen habe ich heute diesen Text gemacht?
Und die Melodie geht langsam ihren Bach herunter ...“

Wir können jetzt Tiefen-Psychologen heran ziehen und acht von zehn werden sicherlich etwas hinein interpretieren. Und wenn wir bei den verbleibenden anderen zwei noch mal nachfragen, haben sie sicherlich noch mal eine andere Meinung.
Nehmen wir an, das Stück ist ein Kreis. Wie ich mich auch drehe und wende, von jedem Punkt am äußeren Rand ergibt sich für mich die selbe Aussage.
Deshalb werde ich mir auch den „Luxus“ leisten, dass genau „Dieses (G) Lied“ gegen einen wirtschaftlich völlig unrentablen Geldaufwand auf einer Fanzine CD-Beilage erscheint. Und während die anderen CD-Beiträge in den Liner-Notes Werbung für ihre aktuelle Veröffentlichung und ihre Internet-Präsenz machen, wird bei mir nur stehen: „Piss off!“.

Goo Goo Muck

Es war 1984, als „In times of trouble“ von Trouble Funk auch in Deutschland veröffentlicht wurde. Davor hatte ich mir bereits „Party Time“ von Kurtis Blow, eine Zusammenarbeit mit Experience Unlimited, oder auch E.U., als teuren US-Import zugelegt, die in die gleiche musikalische Richtung ging: Go-Go Music. Eine Mischung aus Funk und Rap über reichlich Percussion.
Ab 1988 machte dann BCM, Brian Carter Music, mit den beiden „Washington Go-Go Soundattack“-Samplern auch viele der originären Go-Go Singles in Deutschland zugängig. Davon war ich natürlich auch sehr angetan.
Henry Rollins, der aus Washington D.C. stammt, der Keimzelle dieser musikalischen Spielart, hatte sich nach Auflösung der Hardcore / Punk Band Black Flag mit seinem Wartime-Projekt an einer Reminiszenz an Go-Go Musik versucht, konnte mich zwar nicht überzeugen, blieb aber damit tatsächlich viel mehr in meinem Gedächtnis verhaftet, als mit all seinen anderen Projekten. Wahrscheinlich wegen seines Scheiterns.
Nicht, dass ich es ihm gleich tun wollte, aber als originärer Trommler reizte es mich über die Jahre schon, auch mal in eine so perkussiv dominierte Richtung zu gehen. Da mein innerer Drang mehr zu ungeraden Rhythmen neigte, waren solch monoton repetitive Beats aber schwer für mich anzunehmen und umzusetzen.
Im Frühjahr 2015 prallten dann verschiedene Ereignisse aufeinander, die mich letztendlich doch dazu bedrängten.
Ein eher unscheinbarer Moment war, dass ich eine „Demo“-Version eines Stückes von Sir Mac Rice im Internet fand. Lustiger Weise war der Titel des Demos „Tina the Go Go queen“, wobei Go Go Mitte der 70er Jahre noch für etwas ganz anderes stand. Zum Ende der Stax-Aera Mitte der 70er Jahre war das Demo im Müll gelandet. In einem Kommentar bedankte sich jetzt Sir Mac Rice für die Entdeckung. Und auch dafür, dass man sich auch 40 Jahre später noch an ihn erinnere.
„Machst Du Witze!? Auch wenn sich die meisten wohl eher an Deine Komposition „Mustang Sally“ für Wilson Pickett erinnern, „Bump meat“ ist doch der eigentliche funky Hit“.
Und so machte ich mich auf die Suche nach weiteren Aufnahmen von Sir Mac Rice als Interpret und fand einen Live-Sampler einer Memphis Soul Revue von 1976. Auf diesem Sampler befand sich auch eine Interpretation von „Love train“, einer Komposition von Gamble and Huff. „Love train“ wiederum gab es auch in einer Go-Go Version von Front Page auf dem zweiten „Washington Go-Go Soundattack“-Sampler.
Damit schlossen sich zwar Kreise, aber eigentlich nicht der Rede wert. Hätte ich nicht gerade eine Klage gegen die Stadt Hamburg und gegen ein Urteil des Verwaltungsgerichts geführt. Vertreter der Stadt hatten mich offiziell beschuldigt, eine rechtswidrige Aufnahme einer öffentlichen Veranstaltung gemacht zu haben, obwohl die Aufnahme für eine Radiosendung genehmigt und dies auch so in deren eigener Niederschrift festgehalten wurde. Das Verwaltungsgericht sprach mir letztendlich zwar zu, keine Rechtswidrigkeit begangen zu haben, verweigerte aber eine offizielle Richtigstellung.
Nun war ich gezwungen, diese Richtigstellung vor dem Ober-Verwaltungsgericht einzufordern.
Mit meinen jahrelangen Erfahrungswerten bei anderen stadtpolitischen Geschehen war diese Situation nicht gerade förderlich, in mir eine friedliche und beruhigende Stimmung zu erzeugen. Und so wurde, während ich den Song gerade wieder präsent im Kopf hatte, aus „Love train“ „Love drain“ und „Hate train“. Und aus Gamble and Huff wurde Grummeln und Hass!

Das perfekte Vehikel für Happy Grindcore, deren Anti-Ansagen und das Geschrei und Geschrammel. Und es passte!
Ein weiterer Anstoß, mal einen Go-Go Song anzugehen, war die Aufführung der Dokumentation „Salad days“ über die Washington D.C. Hardcore / Punk Szene der frühen 80er Jahre, deren zweifellos einflussreichster Protagonist Ian MacKaye war und ist und dessen Band Minor Threat ihre letzte Show zusammen mit … Trouble Funk (!) spielten.
Henry Rollins hatte auf seinem Infinitive Zero Label 1996 das „Trouble Funk live“-Album wiederveröffentlicht. Und in den Liner-Notes beschreibt er, wie er und Ian MacKaye 1980 total überwältigt waren, als plötzlich Trouble Funk aus dem Radio tönte.
Auch hier schlossen sich Kreise. Und aus der Masse entstand ein Spannungsfeld. Also nahm ich eine Songgrundlage auf, die viel Freiräume für die Happy Grindcore üblichen Beschimpfungen und den anschließenden Lärm ließen. Nach Jungle-Grind, Ambient-Grind, Swing-Grind, Western-Grind und ähnlichem jetzt eben Go-Go-Grind.
Ich hätte es erwarten können. Auf Grund von Erfahrungswerten vermutlich sogar erwarten müssen! Die anderen Beteiligten äußerten sich erst Wochen später zu meinem Vorschlag, ohne etwas konstruktives beizutragen. Geschweige denn, überhaupt etwas beizutragen. Und dies würden sie auch in absehbarer Zeit nicht tun. Und „absehbar“ umfasst hier eine Zeitspanne von Monaten.
Als ich mir dies selber zugestand, eliminierte ich die „Love train“- Anleihen, arrangierte den Song neu und füllte die gelassenen Lücken. Immerhin hatte ich eine Jahrzehnte alte Idee dann doch noch mal tatsächlich umgesetzt. Und nannte sie letztendlich und passender Weise nach einem … Cramps-Song.

'Netit El (Die wahre Geschichte des O.)

Im Oktober 2014 begab ich mich mal wieder auf einen nächtlichen Rundgang durch mein kleines, überschaubares Viertel. Zum Abschluss verweilte ich ein wenig auf einer Bank vor einem geschlossenen Cafe an einer sonst so belebten Kreuzung. Es war um Mitternacht. Nur vereinzelt belebten jetzt noch Passanten das Blickfeld. Und die letzten Gastronomen beendeten ihren Tag. Das Orange-Gelbe Licht der Laternen an jener Kreuzung bildete eine Kontrast zu den dunklen Straßenfluchten. Kaum ein Fenster war noch beleuchtet. Durch den einstöckigen Flachbau mir gegenüber, dem einzig verbliebenen im Quartier, in einer sich sonst immer weiter verdichtenden Großstadt, bekam die Szenerie etwas unwirkliches. Der sanfte Jazz aus den Kopfhörern ergänzte sich mit diesen Bildern und wurde zu einem romantischen Film. Dann unterbrach ich den Jazz und legte meinen gerade fertig gestellten neuen Song ein. Wie würde er wohl in dieser Umgebung wirken? Er hatte sich während der Aufnahme sehr verändert. Ehemals dominante Passagen wurden devot. Ehemals im Fluss befindliche Passagen wirkten jetzt wie eingefügt. Ehemals eingefügte Passagen verschmolzen mit dem angrenzenden Klangbild. Mit jeder Passage für sich genommen, war ich zufrieden. Auch der Song als Ganzes wirkte stimmig. Aber er erzählte keine Geschichte. Die wortlose Musik erzählte keine Geschichte. Viel mehr wirkte der Song wie eine Ouvertüre, die ihr Versprechen nicht einlösen sollte. Wie ich so da saß und lauschte und nach Worten suchte, die mir die Töne sonst zuwarfen, Kopf nach unten hängend, eine Rotweinflasche neben mir, wurde ich von einem vorbei laufenden Passanten angetippt. Ich blickte auf. Es war ein Bekannter. Wahrscheinlich dachte er, ich wäre besoffen eingeschlafen und wollte mich im Vorbeigehen nur kurz wecken.
„Ich höre gerade einen neuen Song, aber er erzählt keine Geschichte“, sprach ich ihn an, ohne ihn erst mal zu grüßen. Er blieb stehen.
„Ein Song muss ja auch nicht immer eine Geschichte erzählen“. Da gab ich ihm recht. „Und vielleicht erzählt er ja Eine in 10 Jahren“. Er ging weiter. Auch ich verließ wenig später die Kreuzung. Das Ambiente der Kreuzung und der Song passten nicht zusammen. Es war nur ein Song ohne Geschichte. Und deshalb war es auch nur ein Song ohne Titel. 'Netit El (Die wahre Geschichte des O.)

credits

released January 11, 2016

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Track Name: Dieses (G) Lied
Für was, für wen habe ich heute dieses Lied geschrieben?
Für was, für wen habe ich heute diesen Text gemacht?
Und die Melodie geht langsam ihren Bach herunter …

Scheiße, jetzt ist die Seife raus gefallen.